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Aussendung 26.01.2010: Aktuelle PA SPÖ: Neue Wissenschaftsministerin / Studiengebühren

WiedereinfĂĽhrung der StudiengebĂĽhren kommt fĂĽr SPĂ– nicht in Frage

Eisenstadt, 26. Jänner 2010. - „Die Wiedereinführung von Studiengebühren kommt für die SPÖ nicht in Frage – weder auf der Ebene der burgenländischen Fachhochschulen noch auf Bundesebene“, macht Burgenlands SPÖ-Bildungssprecherin LAbg. Doris Prohaska anlässlich der Angelobung von Wissenschaftsministerin Beatrix Karl klar. Diese sei zur Mitwirkung am eingeschlagenen Reformkurs im Bildungsbereich eingeladen, so Prohaska: „Die neue Ministerin vergeudet aber wertvolle Energie, wenn sie versucht, das Rad in die schwarz-blaue Regierungszeit zurückzudrehen. Jetzt muss der gemeinsame Einsatz für moderne Universitäten und eine angemessene finanzielle Ausstattung der Fachhochschulen im Vordergrund stehen.“

Österreich habe noch immer eine im EU-Vergleich zu niedrige AkademikerInnen-Quote, betont Prohaska. „Daher müssen Zugangshürden abgebaut statt neue Barrieren errichtet werden. Die ÖVP soll damit aufhören, die selbst verursachten ‚Baustellen’ an den Universitäten als Vorwand für die Wiedereinführung von Studiengebühren zu missbrauchen.“

Die SPÖ Burgenland habe sich bewusst zum Vorreiter bei der Abschaffung von Studiengebühren gemacht - „denn diese belasten die Familien und machen das Studieren zum Privileg für eine kleine Elite. Junge Menschen aus sozial schwächerem Umfeld, aber auch aus ländlichen Regionen geraten ins Hintertreffen.“

Das Burgenland habe im Bereich der Fachhochschulen vorgezeigt, „dass ein Verzicht auf Studiengebühren und hohe Qualität der Ausbildung kein Widerspruch sind“, so Prohaska: „Die Universitäten müssen endlich mit den nötigen Mitteln ausgestattet werden. Die neue Ministerin ist daran zu messen, ob sie das auch Finanzminister Pröll klar machen kann.“

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